Manchmal schreit der Sommer einfach nach einer leichten, frischen Beilage, die nicht schwer im Magen liegt und trotzdem richtig viel Geschmack liefert. Genau dann komme ich auf meinen liebsten Kartoffelsalat (ohne Mayo) zurück. Gerade an warmen Abenden, wenn alles schon nach draußen duftet, will ich nichts Schweres – nur knackige Radieschen, würzige Kräuter, ein Hauch Kapern und dazu warme Kartoffeln, die sich mit der Vinaigrette so richtig verbinden.
Was diesen Kartoffelsalat so herrlich unkompliziert macht: Du brauchst keine ausgeklügelten Techniken oder exotischen Zutaten – eher das Gegenteil. Es ist ein Gericht, das in einer großen Schüssel serviert, schon beim Anblick Sommergefühle auslöst. Die Zutaten sind bodenständig, das Aroma ist frisch, würzig und trotzdem total rund. Und das Beste: Hier kommt niemand auf die Idee, Mayo zu vermissen!

Frisch, leicht und voller Aroma – darum liebt man diesen Kartoffelsalat
Wenn klassische Kartoffelsalate für dich oft zu schwer wirken, mit viel zu viel Mayo und kaum Frische, bist du hier goldrichtig. Der Kartoffelsalat (ohne Mayo) glänzt vor allem durch Leichtigkeit, tolle Texturen und viel Farbe – dank vieler Kräuter, knackiger Radieschen und einer richtig guten Dijon-Vinaigrette.
Er ist das, was ein moderner Kartoffelsalat sein sollte: unkompliziert, schnell gemacht und trotzdem voller raffinierter Noten. Die Vinaigrette dringt in jede Kartoffelscheibe ein, verbindet sie mit Frische und einer eleganten, leicht würzigen Säure. Das macht ihn nicht nur perfekt als Grillbegleiter, sondern auch solo zum Star auf jeder Sommerparty oder zum unkomplizierten Abendessen.
Dazu ist dieser Kartoffelsalat von Natur aus vegan, kommt ganz ohne Milchprodukte oder Eier aus und fühlt sich auch nach der zweiten Portion nicht schwer an. Hier merkt man, wie gut eine puristische Zubereitung mit ehrlichen Zutaten schmecken kann!
Zutatencheck: Das steckt im Kartoffelsalat (ohne Mayo)
- kartoffeln: Die Basis – festkochend, damit sie auch nach dem Vermischen noch ihre Form behalten.
- Rotwein-Essig: Bringt Säure, Frische und eine feine Fruchtnote, die die Kartoffeln toll ergänzt.
- Körniger Dijon-Senf: Sorgt für Würze, etwas Textur und eine leichte Schärfe im Dressing.
- Natives Olivenöl extra: Verbindet alles zu einer samtigen Vinaigrette, lässt die Aromen schön glänzen.
- Lauchzwiebeln: Geben dem Ganzen leichte Schärfe und ein frisches Zwiebelaroma.
- Radieschen: Hier kommt der Crunch und eine pfeffrige Note ins Spiel.
- Glatte Petersilie: Für Farbe, Frische und einen kräuterigen Kick im Salat.
- Frischer Dill: Steuert einen typischen, leicht süßlichen Kräuterton bei, der super zu Kartoffeln passt.
- Kapern: Optional, aber sie liefern kleine salzige „Flavor-Bursts“ – perfekt für alle, die es raffiniert mögen.
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Abrunden, damit wirklich jede Zutat zur Geltung kommt.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Womit du (fast) alles ersetzen kannst
Wenn mal was fehlt oder du etwas Neues ausprobieren willst, gibt’s unzählige Möglichkeiten: Statt Kapern passen auch fein gehackte Gewürzgurken oder etwas knackige Salatgurke, die vorher entwässert wurde. Keine Radieschen da? Probier Kresse oder fein gewürfelte Paprika für einen anderen Biss. Wer Dill nicht mag, kann ihn einfach durch mehr Petersilie oder frischen Schnittlauch ersetzen. Und falls kein Rotweinessig im Haus ist, bringt Weißweinessig oder ein Spritzer Apfelessig eine schöne Alternative ins Spiel.
Vegane Varianten kannst du durch weitere Kräuter oder knackige Sprossen noch frischer machen. Für alle, die es ein bisschen herzhafter mögen, hebe ein paar gebratene Pilze oder geröstete Sonnenblumenkerne unter. So bleibt der Kartoffelsalat immer abwechslungsreich.
So gelingt dir der beste Kartoffelsalat (ohne Mayo)
- Bringe die Kartoffeln mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen, bis sie gerade weich sind – du willst sie schön bissfest, nicht zerfallen.
- Gieße sie ab und lasse sie kurz abkühlen. Halbiere oder viertle sie, während sie noch lauwarm sind. Genau dann nehmen sie das Dressing am besten auf.
- Mische in einer großen Schüssel den Essig mit dem Senf, schlage das Olivenöl langsam darunter – so wird deine Vinaigrette richtig cremig und bindet perfekt.
- Gib die noch warmen Kartoffeln direkt in die Schüssel zum Dressing und vermenge alles vorsichtig, damit sie nicht zerdrücken. Die Kräuter, Lauchzwiebeln und Radieschen kommen jetzt dazu – locker unterheben!
- Wer mag, gibt noch Kapern für das kleine Extra obendrauf. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab und serviere den Salat noch leicht lauwarm oder später auf Zimmertemperatur. Die Aromen entwickeln sich mit etwas Ruhezeit sogar noch mehr.
Tipps und Tricks für einen richtig guten Kartoffelsalat
Das Geheimnis eines großartigen Kartoffelsalats (ohne Mayo) liegt im Timing und der Temperatur. Wenn du die Kartoffeln noch lauwarm mit dem Dressing vermischst, saugen sie sich besser voll und das Aroma verteilt sich gleichmäßiger. Nimm unbedingt festkochende Sorten, sonst hast du schnell Kartoffelpüree im Salat.
Solltest du mal zu viele Kartoffeln gekocht haben, heb sie abgedeckt im Kühlschrank auf – am nächsten Tag schmeckt der Salat meistens sogar noch besser, weil sich alles gut durchgezogen hat. Vor dem Servieren einfach aus dem Kühlschrank nehmen und kurz Raumtemperatur annehmen lassen. Ein Spritzer Essig oder ein Löffel Öl frischen alles noch mal auf.
Je nachdem, wie würzig du es magst, scheue dich nicht, ordentlich Kräuter zu nehmen – zu wenig schmeckt oft langweilig. Und wenn du gerne Crunch hast, hebe die Radieschen erst kurz vorm Servieren unter.
Beilagen, Variationen und Ideen zum Vorausplanen
Kartoffelsalat (ohne Mayo) ist viel mehr als nur ein schnelles Grillbeilagen-Rezept. Du kannst ihn als Basis für Bowls nutzen, neben gegrilltem Gemüse, veganen Burgern oder frischem Baguette essen. Im Sommer passt er toll zu allem vom Grill – Tofu, Fisch oder Veggie-Spieße.
Auch als Meal-Prep bietet sich der Salat an, weil er durchzieht ohne matschig zu werden. Bereite ihn ruhig schon ein paar Stunden vor dem Essen zu. Wenn du gerne experimentierst, gib noch knackige Sprossen, geröstete Kerne oder ein paar Spritzer Zitronensaft dazu. Der Salat verträgt Abwechslung und neue Nuancen, bleibt dabei aber immer unkompliziert.
FAQs about Kartoffelsalat (ohne Mayo)
Wie lange hält sich Kartoffelsalat ohne Mayo im Kühlschrank?
Kartoffelsalat ohne Mayo bleibt im Kühlschrank gut ein bis zwei Tage frisch. Lasse ihn vor dem Servieren immer etwas an Temperatur annehmen und schmecke bei Bedarf noch mal mit Dressing ab.
Kann ich den Kartoffelsalat (ohne Mayo) vorbereiten?
Ja, du kannst ihn wunderbar einen halben bis ganzen Tag im Voraus zubereiten. So können sich die Aromen besser verbinden. Frische Kräuter und Radieschen am besten erst kurz vor dem Servieren unterheben.
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten?
Am besten nimmst du festkochende Kartoffeln, da sie beim Vermengen nicht zerfallen. Neue, kleine Kartoffeln mit dünner Schale sorgen zusätzlich für Farbe und Textur.
Wie mache ich den Salat besonders aromatisch?
Noch lauwarme Kartoffeln mit dem Dressing vermengen – so zieht das Aroma tief ein. Achte auf hochwertige Grundzutaten, zum Beispiel richtig guten Essig und ein aromatisches Olivenöl.
Finale Gedanken zu Kartoffelsalat (ohne Mayo)
Kartoffelsalat (ohne Mayo) steht für alles, was unkomplizierte Küche so besonders macht: ehrliche Zutaten, schnell gemacht und richtig viel Geschmack. Er passt immer – zum Grillen, für unterwegs, als leichte Hauptspeise oder leckere Beilage. Und sobald er einmal auf dem Tisch steht, fragt niemand mehr nach Mayonnaise. Probier es aus und entdecke diese frische, moderne Salatvariante ganz neu – sie wird bestimmt in dein Repertoire wandern!
Noch mehr leckere Rezepte
- Spargelsalat mit grünem und weißem Spargel, Tomaten und Pinienkerne: Diese leichte Salatvariante passt hervorragend zu sommerlichen Grillabenden und bietet frische Aromen.
- Gefüllte Paprika vom Grill: Diese bunte und gesunde Beilage ergänzt den Kartoffelsalat perfekt und ist ebenfalls einfach zuzubereiten.
- Gegrilltes Gemüse mit Knoblauch und Kräutern: Ideal für eine leichte Sommermahlzeit, passt dieses Gericht wunderbar zu deinem Kartoffelsalat.

Einfacher Kartoffelsalat Rezept (ohne Mayo)
Equipment
- großer Topf
Ingredients
Ingredients
- 1 Kg kleine neue Kartoffeln, (sauber geschrubbt)
- 3 EL Rotwein-Essig ((gute Qualität))
- 2 EL Körniger Dijon-Senf
- 6 EL Natives Olivenöl extra
- 5 Lauchzwiebeln, (in dünne Scheiben geschnitten)
- 6-8 Radieschen, (in dünne Scheiben geschnitten)
- 1 Kleiner Bund glatte Petersilie, (klein gehackt)
- 2 EL Frischer Dill, (klein gehackt)
- 1 EL Kapern (in Lake), (die Flüssigkeit abgeschüttet und grob gehackt (optional))
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, (nach Geschmack)
Instructions
Instructions
- Die Kartoffeln in einen großen Topf mit kaltem Salzwasser geben und zum Kochen bringen. Dann den Herd auf mittlerer Stufe stellen und weiter kochen bis Ihr leicht ein spitzes Messer in die Kartoffeln stecken könnt (ca. 20 Minuten).
- Das Wasser abschütten und die Kartoffeln langsam abkühlen lassen. Wenn Ihr sie in die Hand nehmen könnt, halbiert Ihr sie (oder vierteln wenn sie größer sind).
- In der Zwischenzeit in einer großen Schüssel den Essig und den Senf vermischen. Das Öl langsam dazu gießen bis alles gut gemischt ist.
- Die warmen Kartoffeln in die Vinaigrette geben und vorsichtig vermischen. Die weiteren Zutaten (Lauchzwiebeln, Radieschen, Petersilie, Dill, Kapern) dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Warm oder auf Zimmertemperatur servieren.
- Enjoy!






