Wasche den Sushireis gründlich unter kaltem Wasser – mehrmals, bis das ablaufende Wasser komplett klar ist. Dieser kleine Schritt sorgt dafür, dass der Reis später genau die richtige Konsistenz hat und nicht klebt wie Kleister.
Lass den gewaschenen Reis im Kochtopf zusammen mit frischem Wasser etwas ziehen. Danach lässt du ihn unter geschlossenem Deckel ganz sanft köcheln, bis er schön prall und weich ist. Nimm ihn anschließend vom Herd, aber bitte noch nicht öffnen – der versteckte Dampf macht ihn herrlich locker!
Während der Reis ausdampft, rührst du in einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz zusammen, bis alles fein gelöst ist. Diese Mischung hebst du dann vorsichtig unter den fertigen, noch warmen Reis. Auslüften lassen – so glänzt der Sushi-Reis und bekommt das typische Aroma.
Für das Formen brauchst du keine Bambusmatte, nur eine handelsübliche Eiswürfelform und Frischhaltefolie. Drücke die Folie in alle Mulden, damit du das Sushi später gut lösen kannst. Schmale Lachs-Streifen werden als Erstes unten hineingelegt – so liegt der Fisch am Ende auf den Reishappen.
Den nächsten Layer bilden feine Avocadostreifen. Danach füllst du jede Form mit gesäuertem Reis und presst alles mit einem kleinen Löffel fest – nicht zu stark, aber so, dass die Form hält. Noch ein Stück Folie obendrauf, dann darf die Form zum Kühlen in den Kühlschrank. Wenn du’s eilig hast, geht auch kurz ins Gefrierfach.
Zum Servieren stürzt du die Eiswürfelform samt Inhalt auf ein Brett, ziehst vorsichtig die Folie ab und bestreust die Häppchen (wenn du magst) mit Sesam. Voilà – sofort bereit für Sojasauce, Wasabi und ein paar hungrige Hände!