Der Duft von frischer Minze und knackigem Gemüse auf dem Schneidebrett lässt schon beim Vorbereiten das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn es mal unkompliziert, bunt und voller Geschmack sein soll, bereite ich am liebsten Sommerrollen zu. Sommerrollen sind nicht nur wunderbar leicht und frisch, sondern laden auch dazu ein, mit Farben, Texturen und Zutaten kreativ zu werden – ganz ohne komplizierte Kochschritte.
Du brauchst keine Profiküche, um diese frischen Röllchen zu genießen. Ob als gesunde Vorspeise, leichtes Abendessen oder als farbenfrohes Mitbringsel für das nächste Picknick: Sommerrollen bringen immer gute Laune auf den Tisch. Alles, was du brauchst, sind ein paar saisonale Zutaten, ein feuchtes Tuch, Reispapier und ein bisschen Geduld fürs Rollen – und sofort steht ein kleines DIY-Highlight vor dir.

Bunte Frische auf dem Teller: Was Sommerrollen so besonders macht
Saftig, knackig und herrlich wandelbar – Sommerrollen bringen pure Frische auf jeden Teller. Die hauchdünnen Reispapierblätter umschließen buntes Gemüse, feine Nudeln und aromatische Kräuter, sodass du bei jedem Bissen eine Geschmacksexplosion erlebst. Sommerrollen sind nicht nur ein optisches Highlight für Gäste, sondern auch die perfekte Lösung für unkomplizierten Genuss in der warmen Jahreszeit.Was sie so besonders macht? Du kannst sie ganz nach Lust und Laune füllen, saisonal anpassen oder einfach alles verarbeiten, was in deinem Kühlschrank darauf wartet, aufgebraucht zu werden. Das Rollen macht außerdem Spaß und lässt sich toll gemeinsam mit Freunden oder Kindern machen – und das Ergebnis kann sich immer sehen lassen. Ob mit cremiger Erdnusssauce, würziger Hoisinsoße oder einfach pur: Sommerrollen bringen etwas Sommer auf den Teller, ganz egal, wie das Wetter gerade draußen ist.
Zutaten-Highlights für Sommerrollen
Die bunten Sommerrollen leben von knackigen, aromatischen Zutaten und lassen viel Raum für Kreativität.- Reispapier – Die hauchzarten Blätter bilden die essbare Hülle und sorgen für einen hübschen Glanz und tolles Mundgefühl.
- Avocado – Für Cremigkeit und ein mild-nussiges Aroma.
- Grüne, rote und gelbe Paprika – Bringen Süße, Farbe und extra Frische in jede Rolle.
- Zucchini – Sanft im Biss, passt spiralisiert oder in Stiften perfekt in jede Rolle.
- Karotte – Für knackige Textur und eine angenehme Süße.
- Gurke – Kühlt frisch, sorgt für Saftigkeit und leichten Biss.
- Rotkohl – Satter violetter Farbklecks und feine Knackigkeit.
- Kichererbsen – Sättigend, leicht nussig, optional knusprig angebraten.
- Salat, Früchte, essbare Blüten und frische Kräuter wie Minze – Für Aroma, Frische und dekoratives Finish.
- Glasnudeln oder dünne Reisnudeln – Sorgen für mehr Struktur und sättigen ohne zu beschweren.
Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.
So gelingen Sommerrollen: Schritt für Schritt
Beim Sommerrollen-Rollen steht Kreativität im Mittelpunkt – und ein wenig Feingefühl, damit das Reispapier nicht reißt. Hier kommt der gesamte Prozess, wie du sie ganz einfach selbst herstellen kannst:- Bereite die Glas- oder Reisnudeln nach Packungsanleitung zu. Entweder kurz kochen oder in heißem Wasser einweichen, bis sie weich sind. Dann abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht klebrig werden. Optional kannst du die Nudeln in Portionen aufteilen und mit Zutaten wie Rote-Bete-Saft oder Kurkuma bunt färben – so werden die Rollen richtige Hingucker.
- Während die Nudeln abkühlen, schneide das gesamte Gemüse fein: Zucchini, Karotte, Gurke, Paprika und Rotkohl. Hier kannst du kreativ werden – in Stifte, Scheiben oder geraspelt, wie es dir gefällt.
- Möchtest du Kichererbsen verwenden, kannst du sie mit etwas Öl und etwas Sojasauce in einer Pfanne kurz knusprig anbraten. Dadurch werden sie noch aromatischer und bekommen eine leichte Kruste.
- Lege ein leicht feuchtes Geschirrtuch auf deine Arbeitsfläche. So klebt weder Reispapier noch Füllung und das Arbeiten gelingt stressfrei.
- Fülle eine große Schüssel mit lauwarmem Wasser. Tauche ein Reispapier für ein paar Sekunden komplett ein und lege es dann vorsichtig auf das feuchte Geschirrtuch.
- Verteile die abgekühlten Nudeln und das vorbereitete Gemüse auf ein Drittel des Reispapiers. Lass dabei seitlich etwas Platz, damit sich das Reispapier später leichter schließen lässt. Was du dabei ganz unten platzierst, wird nach dem Aufrollen später oben sichtbar sein.
- Klappe die Seiten des Reispapiers über die Füllung, dann rolle alles von unten nach oben straff auf – aber ohne zu fest zu drücken, damit nichts reißt. Sollte ein Blatt doch mal einreißen, wickel die Rolle einfach in ein zweites Blatt.
- Wiederhole das Ganze, bis alle Zutaten verarbeitet sind. Serviere die Sommerrollen direkt mit cremiger Erdnusssauce oder Hoisinsoße. Frisch schmecken sie am allerbesten!
Tipps, Tricks und problemlos genießen
Sommerrollen sind schnell gemacht, aber ein paar Kniffe sorgen dafür, dass sie beim Servieren perfekt aussehen und herrlich schmecken:- Reispapier nur kurz ins Wasser – Wird das Papier zu weich, reißt es leicht. Lieber zu wenig als zu viel einweichen – es zieht noch nach.
- Feuchtes Handtuch als Unterlage – So haftet das Reispapier nicht an der Arbeitsfläche und lässt sich einfacher rollen.
- Füllungen gut trocken tupfen – Zu viel Feuchtigkeit kann das Papier klebrig oder glitschig machen.
- Wenig Füllung – Lieber weniger als zu viel einrollen. So werden die Rollen schön kompakt und lassen sich leichter schließen.
- Sofort genießen – Frisch gerollt sind Sommerrollen am aromatischsten und die Konsistenz des Reispapiers ist optimal.
Knusprige Kichererbsen geben den Extra-Biss, aber passen auf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor sie ins Reispapier kommen. Wer mag, kann auch mal mit essbaren Blüten oder bunten Nudeln experimentieren – das bringt Farbe und Wow-Effekt auf den Teller.
Kreative Varianten und Servierideen
Sommerrollen lassen sich endlos abwandeln, sodass sie nie langweilig werden und wirklich zu jedem Anlass passen.Für den extra Crunch sorgen geröstete Erdnüsse oder Sesam in der Füllung. Statt Kichererbsen kannst du gebratene Tofustreifen, Tempeh oder sogar marinierte Jackfrucht einrollen. Wer es fruchtig mag, ergänzt Mango oder Papaya. Frische Kräuter wie Minze, Koriander oder Thai-Basilikum sorgen für Aroma und machen die Rollen besonders frisch.
Zum Dippen passen cremige Erdnusssoße, Hoisinsoße oder Chili-Knoblauchsoße hervorragend. Auf einer großen Platte angerichtet, sehen Sommerrollen bei Buffets oder Picknicks wunderschön aus – schön gruppiert wirkt der bunte Mix wie essbare Blumen.
Aufbewahren, Vorbereiten und Resteverwertung
Sommerrollen schmecken frisch am besten, können aber vorsichtig aufbewahrt werden, wenn mal was übrig bleibt. Dafür die Rollen einzeln in Frischhaltefolie oder Backpapier wickeln und kühl lagern. So trocknen sie nicht so schnell aus und das Reispapier bleibt geschmeidig.Für längere Lagerung kannst du alle Zutaten wie Gemüse und Nudeln einzeln vorbereiten und erst kurz vorm Servieren rollen. So bleibt alles knackig. Einmal gerollte Sommerrollen sollten nicht eingefroren werden, da das Reispapier im gefrorenen Zustand zäh wird. Falls etwas Füllung übrig bleibt, einfach als bunter Salat genießen oder im Wrap verwenden.
FAQs about Sommerrollen
Kann ich Sommerrollen vorbereiten und später servieren?
Ja, du kannst Sommerrollen einige Stunden vorab zubereiten. Bewahre sie einzeln in Folie gewickelt im Kühlschrank auf, damit sie nicht austrocknen. Für den besten Geschmack serviere sie aber möglichst frisch.
Welche Alternativen gibt es zu Glasnudeln in Sommerrollen?
Du kannst Reisnudeln, sehr dünnen Reis oder auch komplett auf Nudeln verzichten. Couscous oder feine Gemüsestreifen eignen sich ebenfalls als Füllung.
Warum reißt das Reispapier manchmal beim Rollen?
Das Reispapier reißt meist, wenn es zu lange eingeweicht wurde oder zu straff gerollt wird. Weiche es nur kurz ein und arbeite zügig, um eine schöne, geschmeidige Hülle zu bekommen.
Wie bewahre ich Reste von Sommerrollen am besten auf?
Reste wickelst du am besten einzeln in Frischhaltefolie und lagerst sie im Kühlschrank. Sie sollten binnen eines Tages verzehrt werden, da das Reispapier sonst austrocknet.
Easy, frisch und bunt: Sommerrollen für jeden Tag
Sommerrollen bringen frischen Wind in jede Alltagsküche und machen einfach glücklich. Sie sind nicht nur ein Fest fürs Auge, sondern auch eine entspannte Möglichkeit, viel Gemüse ohne großen Aufwand zu genießen. Mit wenigen Handgriffen und ein bisschen Experimentierfreude gelingen sie immer wieder neu und abwechslungsreich.Egal, ob du sie als Snack, leichtes Mittagessen oder farbenfrohes Abendessen genießt – Sommerrollen schmecken am besten direkt nach dem Rollen, wenn das Reispapier leicht glänzt und alles herrlich knackig ist.
Das könnte dir auch schmecken
Leichte und frische Rezepte, die wunderbar zur Jahreszeit und zu Sommerrollen passen.
- Glutenfreier Keksteig mit Griechischem Joghurt — Frische Joghurt-Noten ergänzen den leichten Geschmack perfekt.
- Rucola Mango Salat mit Pinienkernen — Fruchtig und knackig wie die Sommerrollen, ideal als Ergänzung.
- Eisgekühlte Gazpacho — Kühler, erfrischender Begleiter für ein leichtes Sommermenü.
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Sommerrollen Rezept
Ingredients
Ingredients
- 7-10 Blätter Reispapier
- 1/2 Avocado (in Scheiben geschnitten)
- 3-4 EL grüne, rote und gelbe Paprika (in dünne Scheiben geschnitten)
- 1 Zucchini (geschnitten oder spiralisiert)
- 1 Karotte (geschnitten oder spiralisiert)
- 1 mittlere Gurke (geschnitten oder spiralisiert)
- 1/4 Kopf Rotkohl (geraspelt)
- 1/2 Dose Kichererbsen (abgespült und abgetropft)
- Salat, Früchte, essbare Blüten, frische Kräuter wie Minze
- 120 g Glasnudeln (oder dünne Reisnudeln)
Instructions
Instructions
- Im Blogbeitrag findest du ein Video für eine visuelle Anleitung. Zuerst die Nudeln gemäß der Packungsanleitung zubereiten. Du kannst sie entweder einige Sekunden lang kochen oder sie einfach ein paar Minuten in heißem Wasser einweichen. Dies hängt jedoch von der Sorte der Nudeln und der Marke ab. Das heiße Wasser abgießen und die Nudeln mit kaltem Wasser abspülen. Optionaler Schritt: Wenn du die Nudeln einfärben möchtest, kannst du sie in Portionen aufteilen und mit natürlichen Farbstoffen deiner Wahl mischen. Rosa = Rote-Bete-Saft, Blau/Türkis = blaues Spirulina-Pulver, Gelb= Kurkumapulver usw.
- Während die Nudeln abkühlen, ist es an der Zeit, die restlichen Füllungen vorzubereiten. Das Gemüse fein hacken, in Scheiben schneiden, raspeln oder spiralisieren.
- Wenn du Kichererbsen verwenden möchtest, empfehle ich, sie in einer Pfanne mit etwas Öl und Sojasauce (oder Tamari) leicht knusprig zu anzubraten.
- Zuerst ein feuchtes Geschirrtuch auf die Arbeitsfläche legen. Ich habe festgestellt, dass dies der beste Weg ist, um zu vermeiden, dass das Reispapier an der Arbeitsfläche klebt.
- Eine große Schüssel oder einen Topf mit Wasser füllen und ein Reispapier für 2-3 Sekunden vollständig in das Wasser tauchen. Anschließend das überschüssige Wasser abschütteln und das Reispapier flach auf das Geschirrtuch legen.
- Die abgekühlten Nudeln und das Gemüse auf ein Drittel des Reispapiers platzieren, dabei an den Seiten einen Abstand von 3 bis 5 cm lassen. Was immer du zuerst (unten) platzierst, wird oben sichtbar sein, wenn die Sommerrollen aufgerollt sind.
- Beide Seiten einklappen, dann von unten nach oben aufrollen, bis das Papier vollständig geschlossen ist. Beim Aufrollen vorsichtig sein, da das Reispapier empfindlich ist und reißen kann. Diesen Vorgang mit der restlichen Füllung und dem Reispapier wiederholen, bis alle Rollen fertig sind. Wenn ein paar Rollen dennoch reißen, kannst du ein zweites Reispapier verwenden, um die kaputten Rollen zu umhüllen.
- Die Sommerrollen mit einer Erdnusssauce oder Hoisin-Sauce servieren. Genießen!






