Wenn in meiner Familie nachmittags plötzlich Gäste auftauchen und ich keine Lust auf die üblichen Kekse habe, dann greife ich zu Baumkuchenspitzen. Das ist so ein echter Klassiker, der schnell Eindruck macht, aber trotzdem total unkompliziert ist. Während in der Küche der Duft von Marzipan und Amaretto durch die Luft zieht, weiß ich genau: Am Ende steht eine knusprige Schokolade, weicher Teig und diese unverkennbaren Schichten.
Die Baumkuchenspitzen sind für mich pure Gemütlichkeit – sie sind weder zu süß, noch zu trocken, und durch das Schichten entsteht eine Struktur, die jedes Stück zum Hingucker macht. Schon beim Herausschneiden der kleinen Vierecke sehe ich die Begeisterung in den Augen meiner Kids, weil sie wissen, dass sie gleich in Schokolade getaucht werden. Was will man mehr von einem Kuchen, der auch noch wunderbar vorbereitet werden kann?

Kuscheliger Komfort mit Baumkuchenspitzen
Die Baumkuchenspitzen punkten mit ihrer Vielschichtigkeit – und das im doppelten Sinn. Die klassischen Schichten erinnern an das Original-Baumkuchen-Handwerk, aber hier brauchst du keinen Drehspieß oder spezielle Ausrüstung! Die Mini-Vierecke sind ideal für Kaffeetafeln, als Mitbringsel für liebe Menschen oder einfach als Wochenend-Highlight am Küchentisch.
Besonders an diesen selbstgemachten Baumkuchenspitzen ist das Zusammenspiel aus feinen Marzipan-Noten, einem Hauch Amaretto und der knackigen Kuvertüre. Dabei bleibt der Boden herrlich weich und saftig, ganz ohne trocken zu werden. Du wirst sehen: Wer sie einmal probiert hat, verlangt gleich nach Nachschub.
Das braucht dein Baumkuchenspitzen-Teig unbedingt
- Butter: sorgt für die samtige Konsistenz und einen reichhaltigen Geschmack im Teig.
- Zucker: gibt Süße und unterstützt die goldene Farbe jeder Schicht.
- Mehl: bildet die Basis und sorgt für die typische, feine Textur des Kuchens.
- Marzipan: bringt dezente Süße und einen nussigen Hauch, der die Baumkuchenspitzen besonders macht.
- Amaretto: unterstreicht das Marzipanaroma und verleiht dem Teig Tiefe.
- Vanillezucker: sorgt für ein wunderbar rundes Aroma.
- Backpulver: trägt zur Lockerheit des Teigs bei, damit die Baumkuchenspitzen schön fluffig werden.
- Eier (getrennt): für Struktur und gleichzeitig lockeren, saftigen Teig; das aufgeschlagene Eiweiß macht alles leicht.
- Salz: hebt die Süße hervor und rundet das Geschmackserlebnis ab.
- Kuvertüre: bildet die knackige Hülle und verleiht den Baumkuchenspitzen das klassische Finish.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Kreative Tauschmöglichkeiten für deinen Schichtkuchen
Falls du eine Zutat nicht im Haus hast oder Baumkuchenspitzen für Allergiker backen möchtest, kannst du einiges abwandeln. Statt Amaretto funktioniert auch Orangensaft oder ein sanfter Mandelsirup – so bekommen deine Schichten eine fruchtige oder noch nussigere Note. Wer kein Marzipan mag, kann stattdessen fein gemahlene Mandeln verwenden. Die klassische Kuvertüre kannst du durch weiße oder dunkle Schokolade tauschen und damit jedes Stück individuell gestalten. Sogar Mehl lässt sich durch eine glutenfreie Mischung ersetzen, ohne dass der Teig seinen lockeren Charakter verliert.
So gelingen die Schichten: Baumkuchenspitzen Schritt für Schritt
Der Weg zu perfekten Baumkuchenspitzen startet mit einem starken Grill im Backofen – für die typische Schichtung brauchst du wirklich die direkte Hitze von oben. Zuerst wird ein luftiger Teig vorbereitet: Die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eigelb richtig cremig schlagen. Währenddessen Marzipan fein zerkrümeln und in dem leicht erwärmten Amaretto auflösen. Das sorgt später für ein samtiges Mundgefühl im Kuchen.
Nun kommen Mehl und Backpulver dazu – beides am besten vorher sieben, damit keine Klümpchen den Schicht-Look ruinieren. Jetzt das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben, damit alles schön fluffig bleibt. Ab jetzt geht’s ans Schichten: Eine dünne Teiglage auf Backpapier streichen und direkt unter den heißen Grill schieben. Du merkst schnell, wann die Oberfläche gold wird und du die nächste Schicht daraufgeben kannst. Jede weitere Schicht verbindet sich beim Backen mit der vorherigen – keine Sorge, auch wenn mal eine Ecke etwas dunkler wird, später schmeckt sie umso besser!
Ist alles fertig gebacken und ausgekühlt, schneidest du kleine Vierecke heraus und tauchst sie in geschmolzene Kuvertüre. Wer Lust hat, verziert noch mit gehackten Nüssen oder Streuseln – aber auch pur schmecken diese kleinen Baumkuchenspitzen unwiderstehlich.
Tricks für perfekte Schichten und Schokoladenhülle
Für lupenreine Schichten hilft es, den Teig gleichmäßig zu verteilen und zwischen den Schichten nichts zu überstürzen – kurz auskühlen lassen, bevor die nächste Runde folgt. Ein kleiner Trick: Mit einem Backpapier-Überstand am Blech ziehst du die Schichten später leichter heraus.
Damit die Kuvertüre richtig glänzt und schön knackt, immer über dem Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Falls du Baumkuchenspitzen auf Vorrat machen möchtest, lass sie nach dem Glasieren komplett abkühlen, bevor du sie in einer Blechdose lagerst. Sie halten sich dort mindestens ein paar Tage frisch – gelegentlich bleibt bei uns aber kein Stück so lange übrig.
Kombinationen und Abwandlungen für Baumkuchenspitzen
Baumkuchenspitzen harmonieren wunderbar mit einer Portion frisch geschlagener Sahne oder einer Tasse starkem Espresso. An Festtagen kannst du die Spitzen mit weihnachtlichen Gewürzen oder kandierten Früchten aufmotzen. Auch ein Schuss Rum statt Amaretto bringt Abwechslung ins Spiel.
Du möchtest sie vorbereiten? Kein Problem – gut luftdicht verpackt schmecken Baumkuchenspitzen sogar nach ein paar Tagen fast noch besser, weil die Aromen voll durchziehen. Und wenn du gleich mehr backst: Sie lassen sich prima einfrieren. Einfach nach dem Glasieren portionsweise ins Gefrierfach geben und bei Bedarf auftauen und genießen.
FAQs about Baumkuchenspitzen
Kann ich Baumkuchenspitzen auch ohne Alkohol backen?
Ja, du kannst den Amaretto problemlos durch Mandel- oder Orangensaft ersetzen. So behalten die Baumkuchenspitzen ihre Saftigkeit und bekommen trotzdem ein feines Aroma.
Lassen sich Baumkuchenspitzen auch glutenfrei zubereiten?
Ja, eine glutenfreie Mehlmischung funktioniert gut für dieses Rezept. Achte nur darauf, dass sie sich ähnlich wie Weizenmehl verhält und gib gegebenenfalls etwas mehr Flüssigkeit zu.
Kann ich Baumkuchenspitzen im Voraus zubereiten?
Du kannst die Baumkuchenspitzen super vorbereiten. Sie werden nach ein paar Tagen noch aromatischer und lassen sich gut lagern oder sogar einfrieren.
Wie verhindere ich, dass die Schokoladenglasur matt wird?
Schmilz die Kuvertüre langsam im Wasserbad und halte sie möglichst konstant temperiert. So bleibt sie schön glänzend und bildet eine knackige Hülle auf den Baumkuchenspitzen.
Einfach ein Klassiker zum Wiederholen
Diese Baumkuchenspitzen schmecken einfach immer, egal ob zu feierlichen Anlässen oder als süßer Wochenend-Luxus. Ihre Schichten machen sie besonders charmant und die Kombination aus zartem Teig, feinem Marzipan und knackiger Schokolade ist jedes Mal ein Genuss.
Ich verspreche dir: Wenn du Baumkuchenspitzen einmal selbst gebacken hast, stehen sie garantiert öfter auf deiner Liste. Ob beim Familienkaffee, als Geschenk oder für dich allein – sie sind ein Kuchenklassiker, der jedes Mal Freude macht.
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Baumkuchenspitzen
Ingredients
Ingredients
- 250 g Butter
- 250 g Zucker
- 250 g Mehl
- 100 g Marzipan
- 3 EL Amaretto
- 1 EL Vanillezucker
- 1 EL (gestr.) Backpulver
- 6 Stück Eier, getrennt
- 1 Prise Salz
- Kuvertüre zum Überziehen
Instructions
Instructions
- Backofen auf höchste Stufe vorheizen, Grill zuschalten.
- Butter, Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig rühren.
- Amaretto erwärmen, Marzipan klein krümeln und im Amaretto auflösen. Dann in den Teig einrühren.
- Mehl mit Backpulver vermischen, sieben und esslöffelweise in den Teig einrühren.
- Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und unter den Teig heben.
- Für die erste Schicht 5 EL Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und für ca. 3 Minuten auf unterster Schiene backen.
- Für alle weiteren Schichten jeweils 4 EL auf dem heißen Teig verteilen und wieder für 3 Minuten backen.
- Baumkuchen abkühlen lassen und in kleine Vierecke schneiden. Mit Kuvertüre überziehen und wenn gewünscht, hübsch verzieren.






