Schon beim ersten Rühren im Topf steigt dir der Duft von frischen Tomaten und Kräutern in die Nase – dieses Tomatenrisotto ist für mich reiner Sommer in einer Schale. Kaum etwas fühlt sich so leicht und trotzdem wohlig-cremig an wie ein gut gemachtes Risotto mit süßen, sonnengereiften Tomaten – ob als schnelles Abendessen auf dem Balkon oder als festliches Highlight beim Sonntagsessen mit Freunden. Was dieses Tomatenrisotto so besonders macht: Es verbindet die klassische, sämige Konsistenz italienischer Reisgerichte mit der leichten Frische und Fruchtigkeit von Tomaten, abgerundet mit Butter, Kräutern und einer kleinen Portion frisch geriebenem Parmesan. Perfekt, wenn du Lust auf mediterranen Wohlfühlgeschmack hast, der herrlich einfach gelingt.

Was macht dieses Tomatenrisotto so besonders
Schon bei der Zubereitung von Tomatenrisotto schwingt eine leise Vorfreude auf den Sommer mit. Die sonnengelben Datteltomaten schmelzen im heißen Topf, und mit jedem Rühren verbinden sich ihre Aromen noch stärker mit dem cremigen Reis. Was mich immer wieder begeistert: Die Balance aus buttriger Sämigkeit und der frischen, leichten Tomatennote – einfach ein Risotto, das nie schwer im Magen liegt und trotzdem richtig satt und zufrieden macht. Dazu kommt die milde Säure, die durch einen Schuss Weißwein und ein wenig Tomatenpüree noch betont wird, während die Kräuter jedem Löffel ein grünes, mediterranes Flüstern verleihen. Ob als Hauptgericht oder sommerliche Beilage – dieses Tomatenrisotto ist purer Genuss.
Diese Zutaten lassen das Tomatenrisotto strahlen
- Olivenöl – Gibt dem Risotto eine weiche Basis und sorgt dafür, dass Zwiebeln und Knoblauch sanft ihr Aroma entfalten können.
- Zwiebel bzw. Schalotten – Sie bringen milde Süße und Tiefe ins Gericht, ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen.
- Knoblauch – Der feine, würzige Duft zieht beim Andünsten direkt durch die Küche und gibt dem Risotto Rückgrat.
- Tomatenpüree – Verstärkt den fruchtigen Tomatengeschmack und sorgt für mehr Tiefe und Farbe im Reis.
- Datteltomaten – Die kleinen, süßen Tomaten zaubern einen echten Frischekick und schmelzen wunderbar in das Risotto ein.
- Risottoreis – Arborio oder Carnaroli eignen sich am besten, da sie viel Stärke abgeben und das Risotto so schön cremig machen.
- Weißwein (oder Martini) – Für das typische kleine zitronige Prickeln und als Gegenpol zur Süße der Tomaten.
- Thymian – Frisch gibt er kräuterige Würze, getrocknet geht aber natürlich auch.
- Gemüsebrühe – Sie bringt alles zusammen, würzt und sorgt dafür, dass der Reis beim Kochen nicht an Geschmack verliert.
- Parmesan – Mit seiner salzigen, leicht nussigen Note schenkt er dem Risotto die finale Finesse.
- Butter – Für den extra Schmelz und die Sämigkeit am Ende, alternativ funktioniert auch Margarine oder ein Schuss Olivenöl.
- Frisches Basilikum – Kräftig gehackt und kurz vorm Servieren darüber gestreut, bringt er sommerliches Aroma ins Spiel.
- Salz & Pfeffer – Fehlen nie, bringen alle Zutaten perfekt ins Gleichgewicht.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
So bringst du das Tomatenrisotto auf den Punkt
Ein gutes Tomatenrisotto lebt davon, dass du Zeit und Aufmerksamkeit investierst – aber keine Angst, es ist leichter als du denkst! Hier kommt meine liebste Zubereitungsweise, bei der der Reis so richtig schön sämig wird und die Tomatenaromen aufblühen:
- Erhitz ein wenig Olivenöl in einem großen Topf. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, sodass sie weich werden, aber keine Farbe annehmen. Jetzt das Tomatenpüree zugeben und alles etwa eine Minute leicht anrösten, bis der Duft intensiver wird.
- Die Hälfte der Datteltomaten halbierst du, den Rest gibst du ganz dazu – so entsteht später eine Mischung aus geschmolzener Frische und kleinen Tomatenstückchen. Alle Tomaten im Topf kurz mitschwenken, damit sie ihren Saft abgeben.
- Risottoreis einstreuen, gut umrühren und für ein, zwei Minuten glasig werden lassen. Er sollte leicht durchscheinend sein und die Aromen aufnehmen, bevor du ihn mit einem Schuss Weißwein ablöschst. Jetzt das erste Mal richtig ziehen lassen, bis der Wein fast verdampft ist.
- Thymian, Salz und Pfeffer hinzufügen und dann nach und nach heiße Gemüsebrühe zugießen – immer gerade so viel, dass der Reis knapp bedeckt ist. Lass dir Zeit: Rühren ist Trumpf, so setzt der Reis Stärke frei und das Risotto wird richtig cremig. Wenn die Flüssigkeit fast aufgesogen ist, mehr Brühe zugeben. Nach 20–25 Minuten solltest du eine sämige Konsistenz erreichen und der Reis noch etwas Biss haben.
- Jetzt ist der Moment für fein geriebenen Parmesan und ein Stück Butter: Beides unter das Risotto ziehen, kurz abgedeckt ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Mit frischem Basilikum vollenden und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Cremigkeit und Frische: wie du das Gleichgewicht triffst
Der Trick bei jedem Tomatenrisotto ist das Spiel aus Schmelz und Frische. Damit die Konsistenz stimmt, solltest du den Reis nie zu trocken werden lassen, aber auch nicht in Brühe ertränken – ein Risotto lebt vom stetigen Aufgießen kleiner Mengen und viel Rühren. Das gibt dir am Ende diesen seidigen, fast fließenden Effekt, ohne den der Charakter der Tomaten untergeht. Die Tomaten selbst werden so lange gekocht, bis sie leicht aufplatzen, aber immer noch einen Hauch Biss behalten. Besonders schön wird es, wenn ein Teil der Tomaten im Risotto ganz zerkocht, während die Hälften für kleine „Explosionsmomente“ beim Essen sorgen. Parmesan und Butter zum Schluss bringen nicht nur Cremigkeit, sondern auch eine sanfte Würze, die alles zusammenhält.
Tipps, Variationen und Servierideen für Tomatenrisotto
Hast du mal Lust auf etwas Abwechslung bei deinem Tomatenrisotto, kannst du zum Beispiel Bio-Kirschtomaten oder sonnengereifte Roma-Tomaten verwenden – sie liefern ein etwas anderes Aroma, der Grundcharakter bleibt aber sommerlich-frisch. Wer es vegan mag, greift statt Butter und Parmesan zu Olivenöl und einer pflanzlichen Käse-Alternative. Für eine Extraportion Kräuterfrische schmecken ein paar Blätter frischer Oregano oder Petersilie großartig. Tomatenrisotto lässt sich wunderbar vorbereiten, schmeckt frisch allerdings am besten, weil der Reis sonst zu sehr durchzieht. Wenn du jedoch Reste hast, lass sie abgedeckt im Kühlschrank und erhitze sie am nächsten Tag mit einem Schuss Wasser oder Gemüsebrühe auf niedriger Flamme.
Servierideen? Als Solist ist Tomatenrisotto eine kleine Mahlzeit für sich. Genauso passt es fantastisch als Beilage zu Fisch oder gegrilltem Gemüse oder mit einem grünen Blattsalat. Ein Glas kühler Weißwein macht das Erlebnis perfekt.
FAQs about Tomatenrisotto
Welcher Reis eignet sich am besten für Tomatenrisotto?
Für Tomatenrisotto solltest du klassischen Risottoreis wie Arborio oder Carnaroli wählen. Diese Sorten geben beim Kochen viel Stärke ab und sorgen so für die gewünschte Cremigkeit. Normale Langkornsorten fallen auseinander und ergeben kein authentisches Risotto.
Kann ich Tomatenrisotto vorbereiten und später aufwärmen?
Ja, du kannst Tomatenrisotto einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Erwärmen am besten etwas Gemüsebrühe oder Wasser zusätzlich einrühren, damit das Risotto wieder schön cremig wird und nicht austrocknet.
Wie lange ist Tomatenrisotto im Kühlschrank haltbar?
Im Kühlschrank kannst du Tomatenrisotto problemlos für ein bis zwei Tage aufbewahren. Am besten deckst du es luftdicht ab, damit es keine anderen Kühlschrankgerüche annimmt. Danach sollte es aber gegessen werden, weil Reis schnell an Geschmack verliert.
Kann ich Tomatenrisotto einfrieren?
Tomatenrisotto lässt sich grundsätzlich einfrieren, allerdings verliert der Reis dabei etwas von seiner typischen Konsistenz und kann beim Auftauen leicht matschig werden. Frisch schmeckt das Risotto eindeutig am besten, aber als Resteverwertung ist Einfrieren durchaus möglich.
Welche Beilagen passen zu Tomatenrisotto?
Tomatenrisotto harmoniert toll mit einem frischen grünen Salat, geröstetem Gemüse oder leichten Fleisch- und Fischgerichten. Auch etwas gebratener Spargel oder ein Klecks cremiger Burrata passen sehr gut als Beilage oder Topping.
Es gibt kaum ein Gericht, das so unkompliziert den Sommer an den Esstisch bringt wie ein Tomatenrisotto. Die sinnliche Cremigkeit, kombiniert mit der Frische sonnengereifter Tomaten und einer Prise italienischer Lebensfreude, macht dieses Reisgericht immer wieder zum echten Liebling. Gönn dir diesen kulinarischen Kurzurlaub – am besten noch heute, mit viel Zeit zum Genießen und vielleicht einem Glas Weißwein dazu.
Noch mehr leckere Rezepte
- Tomatensalat mit Burrata: Dieser erfrischende Salat ergänzt das Tomatenrisotto perfekt und bringt die Frische sonnengereifter Tomaten auf den Tisch.
- Tortellini Auflauf mit Tomaten Mozzarella: Eine weitere köstliche Verwendung von Tomaten, die den italienischen Flair des Risottos aufgreift.
- Glutenfreier Keksteig mit griechischem Joghurt: Perfekt als süßer Abschluss nach einem italienischen Hauptgericht wie dem Tomatenrisotto, um das Essen abzurunden.

Tomatenrisotto
Ingredients
Ingredients
- 1 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel (oder 2 Schalotten, fein gehackt)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 2 EL Tomatenpüree
- 500 g Datteltomaten
- 315 g Risottoreis
- 250 ml Weisswein (oder Martini)
- 1 TL frische Thymianblätter (oder getrocknet)
- 750 ml Gemüsebrühe (heiss)
- 50 g Parmesan (frisch gerieben)
- 1 EL Butter (oder Margarine/Olivenöl)
- 1 EL frisches Basilikum (gehackt)
- Salz & Pfeffer zum Würzen
Instructions
Instructions
- Einen Topf mit Olivenöl erhitzen. Fein gehackte Zwiebel und Knoblauch für 3 Minuten darin andünsten. Tomatenpüree beigeben und für eine Minute ständig rühren.
- Die Hälfte der Tomaten halbieren, den Rest ganz lassen. Alle Tomaten in den Topf geben und für weitere 2-3 Minuten dünsten. Dann den Reis beigeben und für 2 Minuten glasig dünsten.
- Mit Weisswein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Thymianblättchen, einer guten Prise Salz und Pfeffer würzen.
- Soviel heisse Gemüsebrühe beigeben, bis der Reis knapp damit bedeckt ist (~ 250ml). Bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren köcheln, bis alle Flüssigkeit eingekocht ist. Erst dann wieder mit mehr Gemüsebrühe bedecken. Vorgang wiederholen, bis die Gemüsebrühe vollständig aufgebraucht ist (dauert circa 20-25 Minuten).
- Parmesan und Butter in das Risotto einrühren, dann zugedeckt noch 2 Minuten stehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischem Basilikum garnieren.






